Gehegt und Gepflegt

Mahd des Kalktrockenrasens im Herbst 2011

Während insgesamt drei Pflegeterminen wurde der Kalktrockenrasen oberhalb des Steinbachtals gemäht und der entstandene Grasschnitt von der Fläche gebracht. Trockenrasen sind durch Jahrhunderte andauernde extensive Beweidung entstanden. Da diese Beweidung in heutiger Zeit meist als nicht mehr rentabel eingestuft wird, muss ein solcher Lebensraum jetzt direkt von Menschen gepflegt werden.

Zu diesem Zweck trafen sich die Studenten der Hochschulgruppe zunächst Ende Oktober. Mit Hilfe eines Balkenmähers mähte Jonas, der in der Geschäftsstelle des LBV seinen Bundesfreiwilligendienst leistet, zunächst die Fläche frei. Der Grasschnitt wurde von Janina, Johanna und Tina mit Heugabeln zu Haufen zusammengerecht. Diese wurden dann auf große Plastikplanen umgeladen und ans Ende der Wiese gezogen, wo sie in einen von der Stadt bereitgestellten Container geworfen wurden. Da sich die Menge an Schnitt als größer herausstellte als zunächst gedacht, mussten die Studenten an zwei weiteren Terminen auf der Fläche arbeiten. Für ihren Einsatz wurden Janina, Erik, Jakob, Charlotte, Veronika, Dominik und Jonas vom LBV mit einer Brotzeit entschädigt. Den ehrenamtlichen Helfern, die ihre Freizeit zum Erhalt der Kulturlandschaft einsetzen, an dieser Stelle noch einmal vielen Dank!

Erfrischend

Hochschulgruppe von LBV und NAJU besucht Bionade

Am 25.11.11 besuchte die Hochschulgruppe die Bionade-Brauerei in Ostheim vor der Rhön. Nach einer etwa 1 ½ stündigen Fahrt im geliehenen Bus wurde die Hochschulgruppe gemeinsam mit weiteren Besuchern von Herrn Omert durch die Brauerei geführt. Hier durften die Studenten auch einen wichtigen Grundstoff des inzwischen so bekannten Erfrischungsgetränks probieren – die Gluconsäure. Mit dieser milden, organischen Säure machen Bienen schon sein Tausenden von Jahren ihren eingelagerten Honig haltbar. Es ist jedoch erst die Zugabe von Wasser, Zucker und Geschmacksstoffen, die diese Säure wirklich lecker macht. Davon konnten sich auch die Studenten überzeugen, die der reinen Säure nach mutigem Probieren einen leichten Geschmack nach Galle bezeugten. Im Werk selber durfte noch die Abfüllanlage bestaunt werden. Danach führte eine kurze Autofahrt die Hochschulgruppe noch zu dem Biobauern, der schon seit langem den Holunder für die entsprechende Geschmacksrichtung anbaut. Die Rohstoffe für die Sorten Litschi und Ingwer-Orange werden nach biologischen Anbaurichtlinien unter anderem in Mexiko und auf Madagaskar angebaut. Die Fragen der Studenten wurden aufschlussreich beantwortet, zudem wurde jeder Teilnehmer mit einer Bionadekiste mit vier Flaschen Bionade bedacht.

Voller Erfolg

 Die LBV-Hochschulgruppe auf der Erstsemestermesse

Am Montag, den 24.10.2011 stellte sich die Hochschulgruppe von NAJU/LBV auf der Erstsemestermesse der Universität Würzburg vor. Erik, Janina, Johanna und Tina vertraten die Hochschulgruppe auf der gut besuchten Messe sehr erfolgreich und konnten viele neue Interessenten für die Gruppe gewinnen. Auf der Erstsemestermesse stellen sich Verbände und Organisationen den angehenden Studenten der Universität Würzburg vor. Hier durfte natürlich auch die Hochschulgruppe von NAJU/LBV nicht fehlen. Großes Lob gebührt den freiwilligen Helfern und Gruppenmitgliedern Janina und Erik, die hier erste, durchwegs positive Erfahrungen am Messestand sammeln konnten.

Hemdsärmel hoch!

Erster Einsatz der LBV-Studierendengruppe in Würzburg

Tina Rosenberger, Mitarbeiterin der LBV-Geschäftsstelle Veitshöchheim, und NAJU-Regionalbetreuerin Lisi Donhauser hatten die Idee einer aktiven Studierendengruppe in Würzburg. Zehn begeisterte Studierende fanden sich, und kurz darauf ging es bereits los zur ersten gemeinsamen Aktion. Zusammen fuhren sie um 8.00 morgens zu einem gefährdeten Sandmagerrasen-Gebiet in der Nähe von Sommerhausen. Die sensible Biotoppflege fand in Kooperation und unter Anleitung des Landschaftspflegeverbands Würzburg statt.

Nach einer interessanten Einführung in die gebietsspezifische Flora und Fauna durch Landschaftspfleger Niels Kölbl konnten selbst die angehenden Biologen noch einiges lernen. Und dann wurden die Hemdsärmel hochgekrempelt: Junge Kiefern mussten entfernt und Moosflächen weiträumig abgetragen werden, um den Lebensraum der seltenen Arten zu sichern. Die Studierenden gingen dabei mit besonderer Umsicht vor, beispielsweise musste auf das gefährdete Bergsandglöckchen Acht gegeben werden, das bereits an etlichen Stellen zu entdecken war.

Nach getaner Arbeit darf die Brotzeit natürlich nicht fehlen: In der Sonne sitzend genossen alle die gesunden Schmankerl und schmiedeten bereits neue Pläne für die nächste Aktion!